Klaus Stahl

 

Klaus Stahl Oskar Wössner

 Gechingens Abteilungsleiter Klaus Stahl nach 36 Jahren verabschiedet
 

Im Anschluss an die Wettbewerbe bei den Bezirksmeisterschaften 2010 hatten die Sportfreunde Gechingen am Samstagabend zur Verabschiedung ihres Abteilungsleiter Klaus Stahl geladen. Neben Bürgermeister Jens Häußler, dem Vorsitzenden der Sportfreunde Gechingen, Axel Benz, dem Bezirksvorsitzenden Michael Stark kamen auch viele Ehemalige, um dem rührigen Gechinger am Ende seiner 36 Jahre dauernden Tätigkeit die Ehre zu geben. In der von einem Bläser-Quartett der Tischtennisabteilung umrahmten Feier wurde eines deutlich: Tischtennis in Gechingen – das war in erster Linie Klaus Stahl! Sein Nachfolger Ruben Schwarz meinte in der Begrüßung auch: „36 Jahre ist eine so lange Zeit, die ich mir überhaupt nicht vorstellen kann.“ Der Mannschaftsführer der ersten Mannschaft, Tilman Schwarz, ließ diese Zeit in Wort und Bild Revue passieren. Dabei wurde deutlich, dass Stahl auch sehr viel für die Geselligkeit tat, indem er Familienwanderungen und zahlreiche Ausflüge organisierte. So konnte er seine Abteilung mit der ihm eigenen Gelassenheit und Beharrlichkeit auch durch schwierige Zeiten bringen. Alle, die mit ihm zu tun hatten, die eigenen Spieler und Mitglieder, die Gegner und Bezirksmitarbeiter, erlebten ihn immer als verlässlichen Partner. Der Althengstetter Eckhard Flik als Sprecher für die Nachbarvereine stellte ihm das höchste Zeugnis aus: „Klaus Stahl gab auch mal einem unterlegenen Jugendlichen des Gegners Tipps für ein besseres Spiel. Das zeigt, dass es ihm nicht nur um Siege der eigenen Leute ging, sondern eben um die Jugendlichen, egal welches Trikot sie trugen.“ Aus der kirchlichen Jugendarbeit kommend, lag Stahl die Jugend immer besonders am Herzen. SFG-Vorsitzender Benz sprach von einer „einmaligen Leistung“ eines Mannes, der nicht vordringlich das Licht der Öffentlichkeit suchte, dafür seine Abteilung tadellos führte und im Hauptverein immer ein geschätzter Mitarbeiter war. Der Bürgermeister bezeichnete Stahl als Vorbild für das ehrenamtliche Engagement eines Bürgers. Wenn also einer die höchste Ehrung des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern, die Goldene Ehrennadel, verdient hat, so ist er es. Die wurde ihm dann unter großem Beifall der Anwesenden angeheftet. Zum Abschluss typisch Klaus Stahl: Nach Dankesworten an wichtige Weggefährten appellierte er an die Mitglieder der Abteilung, seinen 24-jährigen Nachfolger in allen Belangen zu unterstützen und ihn nie im Regen stehen zu lassen.

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